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M&L Pacman Frogs - Haltung und Zucht von Schmuckhornfröschen









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Alles über die Kornnatter

- Das Terrarium



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Die Terrariengröße richtet sich immer nach der Länge des Tieres und nach der Besatzdichte. Nach den "
Mindestanforderungen für die Haltung von Reptilien" sollte ein Kornnatterterrarium die Maße 1,0x0,5x1,0 (LxTxH) multipliziert mit der Körperlänge des Tieres betragen. Diese Angaben gelten für den Besatz mit zwei ungefähr gleich großen Tieren. Möchte man mehrere Kornnattern in einem Terrarium unterbringen, so sind pro Tier zum Terrarienvolumen 20% zu addieren, wobei die Proportionen beibehalten werden sollten. Sehr junge Kornnattern fühlen sich hingegen in einem kleineren und engeren Behälter meist sicherer und gehen dann auch besser ans Futter. Das Terrarium muss im Großen und Ganzen 3 Dinge erfüllen, damit sich eine Kornnatter wohlfühlt:



1. Die Terrariengröße sollte immer dem Tier angepasst sein, ein Schlüpfling im Endterrarium ist also keine gute Idee.

2. Die Einrichtung sollte so gewählt werden, dass genug Klettermöglichkeiten und Verstecke vorhanden sind.

3. Das Klima im Terrarium sollte dem Klima der Tiere in Freiheit entsprechen oder zumindest nahekommen.

Das Terrarium

Wir verwenden nur OSB-Holzterrarien aufgrund der hervorragenden Wärmedämmung. Grundsätzlich sollte ein Terrarium nie lange in direkter Sonneneinstrahlung stehen, bedenken sie dies bei der Platzwahl, da es ansonsten überhitzen kann.



Unsere Terrarien sind mit mehreren Liegeplattformen, schönen Kletterästen und dunklen, teilweise mit feuchtem Moos ausgelegten Verstecken (z.B. umgestülpten Blumentöpfen mit Eingangsloch oder Korkröhren) gut strukturiert. Als Bodengrund verwenden wir ausschliesslich Altromin Einstreu und als Licht- und Wärmequelle fungieren normale "Osram-Concentra"-Spotstrahler aus dem Baumarkt, weil Kornnattern weder besondere Ansprüche an das Licht stellen, da sie dämmerungs- und nachtaktiv sind, geschweige denn UV-Licht benötigen. Eine Schale mit stets frischem Wasser, in die die Schlangen sich auch mal hineinlegen könnten (was sie im Regelfall nicht tun, sondern meist nur bei Milbenbefall oder Häutungsstörungen) und ein paar (Kunst-)Pflanzen für die schönere Optik, sowie ein Thermo- und Hygrometer komplettieren die Ausstattung. Zusätzlich haben wir alle Terrarien mit einem speziellen Terrarienschloss gesichert. Dies dient vor allem als "Erinnerung", damit nicht versehentlich mal eine Scheibe offen bleibt.

Terrarienschloss

Die Rückwände haben wir mit dem bekannten "Styropor-Fliesenkleber-System" gebaut. Dazu haben wir einfach die gesamten Terrarien innen mit Styropor verkleidet und dabei bereits Liegeplattformen ebenfalls aus Styropor eingearbeitet. Dann haben wir mittels Pinsel und Universalverdünnung die Strukturen erzeugt (... am besten im Freien arbeiten ...). Das Styropor reagiert mit dem Verdünner und "ätzt" bei vorsichtiger Dosierung leicht an. So wird ein rauher Untergrund erzeugt, auf dem nun Schichtweise Fliesenkleber aufgetragen wird. Dabei sollte die erste Schicht etwas dünner aufgetragen werden, damit es später auch stabil ist. Wir haben gute Erfahrungen mit 4-6 Schichten Fliesenkleber gemacht, je nachdem wie dick man ihn anrührt. Der letzten Fliesenkleberschicht haben wir einfach Abtönfarbe beigemischt um so einen ansprechenden Farbton zu erhalten. Nachdem alles gut ausgehärtet war haben wir noch alles mit ganz feinem Schleifpapier behandelt, damit sich die Schlangen nicht an den Bauchschuppen entzünden können.

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